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21. November 2025

Die Vorfreude ist riesig – ich bin bereit für den Saisonstart

Seit vielen Jahren engagiert sich die Markstein AG für Sport, Kultur und soziale Projekte. Unter anderem unterstützt sie seit 2023 auch den 19-jährigen Skirennfahrer Roman Wiget aus Unteriberg SZ.

Im Kurzinterview hat sich Roman unseren Fragen gestellt:

Du bist aktuell im Schlussspurt der Vorbereitungen auf die neue Saison – bist du bereit für das erste Rennen?
Ja, ich fühle mich bereit. In wenigen Tagen starte ich in die neue Saison, und die Vorfreude ist riesig. Die Vorbereitung auf den Schweizer Gletschern verlief sehr gut – ich konnte viele intensive und qualitativ hochwertige Trainingstage absolvieren. Körperlich wie mental fühle ich mich bereit, endlich wieder an der Startlinie zu stehen.

Hast du dir ein mentales oder sportliches Ziel für diese Saison gesetzt?
Mein grosses sportliches Ziel ist der Aufstieg ins nationale Leistungszentrum. Um das zu erreichen, möchte ich über die gesamte Saison hinweg konstant gute Leistungen zeigen. Mental habe ich mir vorgenommen, an jedem Rennen mit voller Überzeugung und Selbstvertrauen an den Start zu gehen – das ist für mich die Basis, um mein Potenzial abrufen zu können.

Gibt es etwas, das bei einem Rennen nie fehlen darf – einen Talisman, ein Ritual oder eine bestimmte Routine?
Ich würde es nicht direkt als Ritual bezeichnen, aber ich habe vor jedem Rennen eine feste Routine. Mein Aufwärmprogramm bleibt immer ähnlich, und morgens ziehe ich traditionell zuerst den linken Skischuh an. In meiner Skijacke trage ich ausserdem stets einen kleinen Glücksbringer bei mir – ein Geschenk meines Grossvaters, das mich auf jedem Rennen begleitet.

Was machst du, wenn du nicht im Schnee oder auf den Skiern unterwegs bist?
Auch abseits der Skipiste bin ich sportlich aktiv. Ob Tennis, Fussball oder Volleyball – Hauptsache Bewegung und Teamgeist. Wenn es einmal etwas ruhiger zugeht, geniesse ich es aber auch, Sport als Zuschauer vor dem Bildschirm zu verfolgen.

Wie sieht deine Zeit nach der Saison aus?
Nach dem letzten Rennen freue ich mich immer auf ein paar ruhigere Wochen zuhause. Zeit mit Freunden und Familie ist mir dann besonders wichtig – sie hilft mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie für die nächste Saison zu tanken.

Was sind deine langfristigen Ziele im Skisport?
Mein Traum ist es, eines Tages im Weltcup am Start zu stehen. Ich weiss, dass der Weg dorthin lang und anspruchsvoll ist, aber ich nehme jede Saison Schritt für Schritt. Für mich zählt, mich Jahr für Jahr weiterzuentwickeln – dann wird sich zeigen, wohin der Weg führt.

Wer ist dein grosses Idol – und mit wem würdest du gerne einmal trainieren?
Seit meiner Kindheit ist Marcel Hirscher mein grosses Vorbild. Ich bin mit ihm aufgewachsen und habe seine Karriere mit Bewunderung verfolgt. Aktuell bin ich ein grosser Fan von Lucas Braathen – er geht seinen eigenen Weg, bringt immer gute Laune mit und zeigt, dass man im Spitzensport auch mit Persönlichkeit und Freude erfolgreich sein kann.

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